Traumasensibles Yoga ist eine auf traumatisierte Menschen abgestimmte Form der körperorientierten Begleitung, um ihren Körper wieder als sicheren Ort erleben zu können.
Menschen mit Traumaerfahrung fühlen sich häufig von Emotionen und Empfindungen überschwemmt, manchmal sogar taub und abgeschnitten oder sie leiden unter chronischen Schmerzen.
Hierfür wird in einem sicheren Umfeld in kleineren Gruppen überwiegend stabilisierend gearbeitet. Bewusst ausgeführte Haltungen (Asanas) und Atemübungen (Pranayama) regulieren das Nervensystem
und helfen, Kraft und Selbstbewusstsein zu stärken, um auf diese Weise mehr Kontrolle über Gedanken, Emotionen und Körperreaktionen zu erlangen.